Energie und Nachhaltigkeit

Energie und Nachhaltigkeit
Energie und Nachhaltigkeit

Energie und Nachhaltigkeit

Heizung und Warmwasser auf dem Aichbaindthof

Wir haben die Vision, den Hof (das Haus) mit Energie, die uns die Natur kostenlos und im großen Umfang zur Verfügung stellt, zu heizen und auch mit Warmwasser zu versorgen. Das sind, Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Holz. Holz gibt es nur da, wo es anfällt, ohne große Transportkosten und somit ohne weitere Behandlung und Verarbeitung.

Ziel ist es, auf den Hof möglichst autark Wärme für Heizung und Warmwasser zu erzeugen –  und zwar mit Materialien, die am Hof zur Verfügung stehen (Holz, Biomasse, Sonne später ggf. Wasser).

Wenn uns das gelingt, wollen wir dies auch in die Öffentlichkeit tragen, um  anderen Menschen eine umweltverträgliche Lösung aufzuzeigen.

Wir wollen später gerne die Medien dazu einladen, dieses Wissen zu verbreiten. Workshops und Vorträge  am Hof sollen ebenfalls dazu beitragen. Auch die Partner, die uns hierbei unterstützen, sollen davon einen Nutzen haben.

Wir gehen damit neue Wege – auch mit dem Risiko, dass das eine oder andere nicht so funktioniert wie geplant. Hier stellen wir natürlich den Handwerker von der Gewährleistung frei.

Gemäß dem Motto:

Ich weiß nicht ob es besser wird wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

 Georg Christoph Lichtenberg

 

Um diese Ziel zu erreichen, haben wir einen  Allround-Handwerker eingestellt. Er hat unter anderem sieben Jahre im Heizungsbau gearbeitet. Er ist in der Lage, vernetzt zu denken und ist für neue Ideen aufgeschlossen.

Dem Leitspruch von Vitor Schauberger „Natur kapieren, Natur kopieren” wollen wir uns voll anschließen.

Die soll erreicht werden durch:

Zwei große Biomeiler, die in Verbindung mit Pufferspeicher Warmwasser bis 70 Grad erzeugen. Solar in Verbindung mit Pufferspeicher (Sollte 1 und 2 nicht ausreichen, soll ein Holzvergaserofen eingebaut werden (Holz gibt es am Hof genug – außerdem 3 ha Wald). Zur Unterstützung für 1 und 2 (ob 2 überhaupt notwendig ist, soll sich in der Praxis zeigen) soll eine Gastherme eingebaut werden in Brennwerttechnik. Diese soll, wenn notwendig, die Wärmerzeugung unterstützen. Zur Unterstützung der Pufferspeicher stehen 2 große Silos mit ca. 70 m³ zur Verfügung. Diese als Pufferspeicher zu betreiben , betrachten wir als Experiment.

In jeder Wohnung gibt es einen oder mehrere Holzöfen, die bei nicht ausreichender Wärmeversorgung angeheizt werden können.

Im Hofzubereitungsraum soll ggf. ein Walltherm wasserführender Holzvergaserofen der Firma Wallnöfer eingebaut werden. 30 % Wärme gehen an den Raum 70 % ins Heizsystem. Für weitere Wärmerzeugung in Richtung freier Energie sind wir aufgeschlossen. Heizung über Sockelleistenheizung die Strahlungswärme (Infrarot) erzeugen oder über „Bauteilheizung“. Experiment in einer Wohnung.

Jeder Mieter soll die Möglichkeit haben, seine Wohnung so zu heizen, wie er es für richtig hält. So kann er z.B. die Temperatur niedrig einstellen und sich wärmer anziehen, einzelne Räume evtl. gar nicht heizen oder mit einem Holzofen heizen usw. Dies soll erreicht werden, in dem jede Wohnung mit einer separaten Zu-und Ableitung angesteuert wird. Damit kann der tatsächliche Wärmeverbrauch  (Heizung und Warmwasser + Kaltwasser) genau abgerechnet werden. Die Ablesezentrale soll im Heizraum Aufputz installiert werden.